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SZENEN einer Ausstellung

85 Jahre "Deutsche Theater-Ausstellung Magdeburg", 1927

Als Magdeburg 1927 eine "Deutsche Theater-Ausstellung“ eröffnete, rieb sich die Welt verwundert die Augen ob der Chuzpe der mitteldeutschen „Kleinstadt“. Und sie selbst scheint bis heute noch immer nicht ganz verstanden zu haben, was ihr da vor 85 Jahren gelungen ist.
Die Deutsche Theater-Ausstellung Magdeburg 1927 zählt zu den ambitioniertesten Projekten, die es je in ihrer Art gegeben hat. Man begnügte sich nicht damit, die gewiss spannungsreiche Geschichte des Mediums zu repetieren, wobei ein weit ausgreifender Theaterbegriff auch hier bislang Unbeachtetes ans Licht zog. Der Schwerpunkt lag auf dem Theaterschaffen der Gegenwart, doch nicht nur seinen künstlerischen, sondern auch seinen technischen und sozialen Verhältnissen und es war bezeichnenderweise ein eigens produzierter Film, der das Publikum die Entstehung einer Operninszenierung vor Augen führen sollte.

Eine Ausstellung erinnert an dieses denkwürdige Ereignis, welches unserer Initiative ein leuchtendes Vorbild ist und zeigte, wie Theater jenseits rein Archivalien präsentierender Konzepte erlebbar vor Augen geführt werden kann.
Nicht zuletzt deswegen bezieht sich unsere Vereinszeitschrift namentlich auf das begleitende Blatt vor, während und nach der Ausstellung: DIE VIERTE WAND

Eine Ausstellung des "Forum Gestaltung Magdeburg"
12.Mai bis 13.Juli 2012
Montag bis Freitag 14:00 bis 18:00 Uhr
und zu den Abendveranstaltungen
Für Interessierte und Gruppen sind ausserhalb dieser Zeiten Besuche vereinbar unter der Telefonnummer: 0391-8864197

Forum Gestaltung Magdeburg
Brandenburger Strasse 10
nur wenige Schritte vom Hauptbahnhof entfernt

info@forum-gestaltung.de
www.forum-gestaltung.de

Karte

 

Deutsche TheaterAusstellung 1927





 

DIE VIERTE WAND

Organ der Initiative TheaterMuseum Berlin e.V.

Unsere erste Ausgabe ist erhältlich!
Der grossen Nachfrage wegen haben wir erneut Exemplare drucken lassen, die an ausgewählten Orten kostenfrei zur Verfügung stehen (unter anderem in der MONTEZUMA-Ausstellung).
Die zweite Ausgabe ist bereits in der Endredaktion
Wenn Sie nicht so lange warten möchten, können Sie es hier auch als PDF herunterladen.

download DIE VIERTE WAND, Ausgabe 001, Januar 2012 (PDF 2,6 MB)

 

 

d4W
 

Friedrichs Montezuma
Macht und Sinne in der preußischen Hofoper

Sonderausstellung im Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung

Am 26.Januar 2012 wird die Ausstellung um 16 Uhr eröffnet. Sie läuft bis zum 24.Juni 2012
Die Initiative freut sich drei Nachbauten der barocken Wettermaschinen als Leihgabe zu dieser Ausstellung beitragen zu können. Wind, Regen und Donner können authentisch nachempfunden und selbst auch vom besucher erzeugt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: http://www.sim.spk-berlin.de

 

Das untere Foto stammt von Wolfgang Stärke, Berlin und wurde über facebook veröffentlicht. Herzlichen Dank für diese Impression!!

Veranstaltungshinweise
2.Februar 2012, 19 Uhr: Friedrich der Große, Musiker und Monarch

21.+22.Juni 2012: zweitägiges Symposium zu Friedrich und Montezuma
z.B.
21.Juni 2012, Zeit noch unklar: Berlin und Italien, Treffpunkt Oper
22.Juni 2012, Zeit noch unklar: Montezuma und das Produktionssystem der Hofoper
22.Juni 2012, Zeit noch unklar: Die Position des Balletts in der Oper Mitte des 18.Jhds.
22.Juni 2012, Zeit noch unklar: Kerker-Darstellungen im Bühnenbild des Spätbarock

 

 

WetterMaschinen

DonnerMaschine im Einsatz
 

Dr. Ruth Freydank: Der Fall Berliner Theatermuseum

Am 21.Mai 1929 fand die feierliche Einweihung des Berliner Theatermuseums statt. Nach verschiedenen vergeblichen Anläufen eine solche Einrichtung zu gründen, darf wohl die Deutsche Theaterausstellung 1927 in Magdeburg als Initialzündung bezeichnet werden, so dass das Projekt ab 1928 endlich konkretisiert wurde.

Nach der anfänglichen Unterbringung in der Bibliothek der Staatsoper konnte das „Museum der Preußischen Staatstheater“ (so die offizielle Bezeichnung) am 7. Januar 1937 in seinem neuen Domizil im Berliner Stadtschloss eröffnet werden, wo es bis in die frühen 1940er Jahre hinein beheimatet war.

Die kriegsbedingte Auslagerung der Sammlungen an verschiedene Orte führte zu einer Zerstreuung. Weder Ost noch West haben nach dem Krieg ernsthaft an der Wiedereinrichtung dieses Museums Interesse gezeigt.

Frau Dr. Ruth Freydank, renommierte Berliner Theaterwissenschaftlerin und unter anderem langjährige Leiterin der Theaterabteilung der heutigen Stiftung Stadtmuseum, hat in einer geradezu kriminalistischen Arbeit sowohl die Geschichte des Museums als auch den Verbleib der Sammlungsbestände recherchiert und dokumentiert. Damit liegt erstmalig eine ausführliche, wissenschaftlich fundierte Dokumentation der nachweisbaren Bestände vor (und eine Recherche zu deren Verbleib), die es so zuvor noch nie gegeben hat. Die personelle Unterbesetzung, die uns auch heute nur all zu bekannt ist, hatte damals bereits zu Einschränkungen in der Aufarbeitung und sogar der reinen Archivierung geführt.

Die vorliegende Arbeit - im Auftrag des Berliner Senats begonnen - ist aufgrund der unerwarteten Komplexität nur durch die unermüdliche Eigeninitiative von Frau Dr. Freydank vollendet worden.

Der 1.Teil bietet eine im zeitgeschichtlichen Kontext stehende Historie des Museums von den ersten Überlegungen vom Beginn des 20.Jahrhunderts bis zum aktuellen Stand im neuen Jahrtausend. An ausgewählten Beispielen wird der hohe Stellenwert der Sammlung veranschaulicht. Der 2. Teil bietet eine umfassende Dokumentation der aufgefundenen Bibliotheksbestände. Die vorliegenden Ergebnisse machen auch klar, dass unabhängig von der Existenz eines eigenständigen Museums Sammlungen weiterhin aufgebaut und gepflegt wurden und werden.

Diese Arbeit ist ein Plädoyer für die Wiedereinrichtung eines Theatermuseums in Berlin. Grosse Teile des Bestands sind in zahlreichen Berliner Museen und Institutionen existent, neue hinzu gekommen. Sie müssen nur aus den Archiven und Depots heraus geholt werden. Die Erfahrungen der Zeit stellen dabei einen museologischen Erkenntnisgewinn dar, so dass aufgrund der enormen Umfänglichkeit des Themas ein Theatermuseum nur als ein Gemeinschaftsprojekt vieler und ganz unterschiedlich ausgerichteter Institutionen erfolgreich sein kann. Ein Gedanke, der bereits 1927 in Magdeburg verfolgt wurde.

Die „Initiative TheaterMuseum Berlin e.V.” freut sich, dieses wichtige Werk unterstützen zu können.

Leseproben können unter nachstehenden Links des Verlags heruntergeladen werden:
Band I: Geschichte - Bilder - Dokumente
Band II: Relikte einer ehemaligen Theaterbibliothek - Dokumentation

Die Theatergemeine Berlin hat bereits über die Publikation berichtet >>Website

 

 


Freydank
Freydank

 

Theaterchronik des Landesarchivs

Nachdem unser Schatzmeister Manfred Vellguth erstmals im Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 2011 für unsere Initiative die Theaterchronik erarbeitet hat, sind wir nun auch für 2012 mit dieser Aufgabe beauftragt worden.

Wir freuen uns über diesen Vertrauensbeweis:

Das Jahrbuch ist im Buchhandel für €29,90 erhältlich.

 

 

Landesarchiv2011



 

Gesellschaftsabend für Mitglieder und Interessierte

Mitte Februar hat die INITIATIVE eine neue Tradition begründet: Treffen in lockerer Atmosphäre zum gegenseitigen Kennenlernen und Diskutieren.
Diese sollen nicht nur für Mitglieder offen sein, sondern auch und vor allem für Menschen, die sich für unsere Arbeit interessieren.
Eine gute Gelegenheit die INITIATIVE persönlich kennen zu lernen, die Menschen, die in ihr aktiv sind, Fragen zu stellen, Anregungen zu geben. Unverbindlich, ohne Zwang, ohne Verpflichtung,, ohne Ende!

Das zweite Treffen findet am Donnerstag, dem 15.März 2012 ab 18:00 Uhr statt.
Im Restaurant Lietzenburg, Schloßstrasse 61, 14059 Berlin-Charlottenburg

Bitte nutzen Sie die Links für eine Wegbeschreibung.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Wir freuen uns auf SIE!

 

 

Lietzenburg
   
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download Faltblatt Faltblatt "Faszination der Bühne" (PDF 3,5 MB)

   
 


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