> home | Satzung | Mitgliedschaft | download | Galerie | Publikationen | Kontakt  
   
 
facebook

Gästebuch
 
   
 

Peter P Pachl setzt sich für ein TheaterMuseum ein

Der deutsche Regisseur, Intendant, Autor und Publizist Dr. Peter P. Pachl verweist in seinen aktuellen Besprechungen zur Premiere von Rossinis TANCREDI an der Deutschen Oper Berlin und der konzertanten Aufführung von Grauns MONTEZUMA an der Staatsoper Berlin, bzw. der Ausstellung im Staatlichen Institut für Musikforschung (siehe unten) auf die Notwendigkeit der Wiedereinrichtung eines ThaterMuseums in dieser Stadt.

Nachstehend die Links zu seinen Besprechungen in der nmz (Neue Musikzeitung online)

TANCREDI: Raubtierkäfig auf Marmorpodest (23.1.2012)

MONTEZUMA: Ohne Szene, aber mit Schauspieler (27.1.2012)

In diesem Zusammenhang möchte wir nicht nur Herrn Pachl sehr herzlich für den Hinweis auf unser Anliegen danken, sondern auch die Sonderausstellung im Musikinstrumenten-Museum nachhaltig empfehlen, die anschaulich zeigt, dass Oper ausstellbar ist.

 

 

 

Pachl
 

DIE VIERTE WAND

Organ der Initiative TheaterMuseum Berlin e.V.

Unsere erste Ausgabe ist fertig!
Wir verschicken in den nächsten Tagen zahlreiche Exemplare.
Wenn Sie nicht so lange warten möchten, können Sie es hier auch als PDF herunterladen.

download DIE VIERTE WAND, Ausgabe 001, Januar 2012 (PDF 2,6 MB)

 

 

d4W
 

Friedrichs Montezuma
Macht und Sinne in der preußischen Hofoper

Sonderausstellung im Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung

Am 26.Januar 2012 wird die Ausstellung um 16 Uhr eröffnet. Sie läuft bis zum 24.Juni 2012
Die Initiative freut sich drei Nachbauten der barocken Wettermaschinen als Leihgabe zu dieser Ausstellung beitragen zu können. Wind, Regen und Donner können authentisch nachempfunden und selbst auch vom besucher erzeugt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: http://www.sim.spk-berlin.de

 

Das untere Foto stammt von Wolfgang Stärke, Berlin und wurde über facebook veröffentlicht. Herzlichen Dank für diese Impression!!

WetterMaschinen

DonnerMaschine im Einsatz
 

... und die im Dunkeln sieht man nicht

Betrachtungen eines Theatertechnikers aus seiner Zeit am Theater der Freien Volksbühne

Unser Vereinsvorsitzender Klaus Wichmann, seit 1966 Theatertechniker an Berliner Bühnen und bei den Berliner Festspielen, erzählte am 16.Januar im Siegfried-Nestriepke-Haus der Freien Volksbühne Berlin über seine Zusammenarbeit als technischer Leiter am Theater der Freien Volksbühne mit Jörg Utzerath, Kurt Hübner, Karl Paryla, Leopold Lindtberg, Helmut Käutner, Rainer Werner Fassbinder, Wilfried Minks, Gerhard F. Hering, Roberto Ciuli und anderen.

 

 

 

Dr. Ruth Freydank: Der Fall Berliner Theatermuseum

Am 21.Mai 1929 fand die feierliche Einweihung des Berliner Theatermuseums statt. Nach verschiedenen vergeblichen Anläufen eine solche Einrichtung zu gründen, darf wohl die Deutsche Theaterausstellung 1927 in Magdeburg als Initialzündung bezeichnet werden, so dass das Projekt ab 1928 endlich konkretisiert wurde.

Nach der anfänglichen Unterbringung in der Bibliothek der Staatsoper konnte das „Museum der Preußischen Staatstheater“ (so die offizielle Bezeichnung) am 7. Januar 1937 in seinem neuen Domizil im Berliner Stadtschloss eröffnet werden, wo es bis in die frühen 1940er Jahre hinein beheimatet war.

Die kriegsbedingte Auslagerung der Sammlungen an verschiedene Orte führte zu einer Zerstreuung. Weder Ost noch West haben nach dem Krieg ernsthaft an der Wiedereinrichtung dieses Museums Interesse gezeigt.

Frau Dr. Ruth Freydank, renommierte Berliner Theaterwissenschaftlerin und unter anderem langjährige Leiterin der Theaterabteilung der heutigen Stiftung Stadtmuseum, hat in einer geradezu kriminalistischen Arbeit sowohl die Geschichte des Museums als auch den Verbleib der Sammlungsbestände recherchiert und dokumentiert. Damit liegt erstmalig eine ausführliche, wissenschaftlich fundierte Dokumentation der nachweisbaren Bestände vor (und eine Recherche zu deren Verbleib), die es so zuvor noch nie gegeben hat. Die personelle Unterbesetzung, die uns auch heute nur all zu bekannt ist, hatte damals bereits zu Einschränkungen in der Aufarbeitung und sogar der reinen Archivierung geführt.

Die vorliegende Arbeit - im Auftrag des Berliner Senats begonnen - ist aufgrund der unerwarteten Komplexität nur durch die unermüdliche Eigeninitiative von Frau Dr. Freydank vollendet worden.

Der 1.Teil bietet eine im zeitgeschichtlichen Kontext stehende Historie des Museums von den ersten Überlegungen vom Beginn des 20.Jahrhunderts bis zum aktuellen Stand im neuen Jahrtausend. An ausgewählten Beispielen wird der hohe Stellenwert der Sammlung veranschaulicht. Der 2. Teil bietet eine umfassende Dokumentation der aufgefundenen Bibliotheksbestände. Die vorliegenden Ergebnisse machen auch klar, dass unabhängig von der Existenz eines eigenständigen Museums Sammlungen weiterhin aufgebaut und gepflegt wurden und werden.

Diese Arbeit ist ein Plädoyer für die Wiedereinrichtung eines Theatermuseums in Berlin. Grosse Teile des Bestands sind in zahlreichen Berliner Museen und Institutionen existent, neue hinzu gekommen. Sie müssen nur aus den Archiven und Depots heraus geholt werden. Die Erfahrungen der Zeit stellen dabei einen museologischen Erkenntnisgewinn dar, so dass aufgrund der enormen Umfänglichkeit des Themas ein Theatermuseum nur als ein Gemeinschaftsprojekt vieler und ganz unterschiedlich ausgerichteter Institutionen erfolgreich sein kann. Ein Gedanke, der bereits 1927 in Magdeburg verfolgt wurde.

Die „Initiative TheaterMuseum Berlin e.V.” freut sich, dieses wichtige Werk unterstützen zu können.

Leseproben können unter nachstehenden Links des Verlags heruntergeladen werden:
Band I: Geschichte - Bilder - Dokumente
Band II: Relikte einer ehemaligen Theaterbibliothek - Dokumentation

Die Theatergemeine Berlin hat bereits über die Publikation berichtet >>Website

 

 


 


Freydank
Freydank

 

Joachim Werner Preuß verstorben

Die Initiative TheaterMuseum Berlin e.V. trauert um ihr Gründungsmitglied und langjährigen Vereinsvorsitzende J.W.Preuß, der nach langer schwerer Krankheit, friedlich bei sich daheim am 12.November 2011 verstarb.


Joachim Werner Preuß, geboren 1931, 1954-59 Studium der Theaterwissenschaften an der FU-Berlin. Seit 1956 freier Mitarbeiter des Senders Freies Berlin (heute rbb) im Hörfunk als Autor, Regisseur und anfänglich kommissarischer Redakteur. Von 1964-96 Leiter der Theaterredaktion und Theaterkritiker des SFB-Hörfunks. 1965-68 Leiter der Seminare “Begegnung junger Bühnenangehöriger“ beim Berliner Theatertreffen. 1971-80 Vizepräsident/Geschäftsführer Zentrum Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts der UNESCO. 1972-79 Vorsitzender des Theaterbeirats des Goethe-Instituts. 1994 Mitbegründer und bis 2004 Vorsitzender des Vereins “Freunde und Förderer zur Gründung eines Theatermuseums in Berlin e.V.“; danach Kassenprüfer und Beirat. Autor diverser Publikationen (Bücher, Zeitschriften, Radio-Dokumentationen).

>> Nachruf des rbb-KulturRadios
Preus

 

 

Dr. Ruth Freydank im rbb-KulturRadio

Am Montag, dem 14.November 2011, hat Frau Dr. Ruth Freydank im KulturRadio des rbb ihr Buch über das Berliner TheaterMuseum vorgestellt.
In Kürze werden Sie an dieser Stelle auch erfahren, wie Sie sich über unseren Verein ein Exemplar sichern können.

 

 

Ausstellung in Putbus schliesst mit über 6000 Besuchern

Auch die Präsentation der Ausstellungstafeln des Projekts "Faszination der Bühne" im Marstall in Putbus kann als voller Erfolg verbucht werden. Neben prominenten Besuchern aus der Politik (siehe unten) fanden über 6000 Besucher den Weg in die Ausstellung.

Uns erreichen nun einige Anfragen, die Ausstellung weiterhin auf Tour zu schicken. Wir sind bereits in relativ konkreten Verhandlungen und halten Sie auf dem Laufenden.

 

 

Ausstellung in Görlitz schliesst mit knapp 1000 Besuchern

Die szenische (Vor-)Führung des barocken Bühnenmodells auf der Bühne des Theaters in Görlitz konnte beinahe 1000 Besucher zählen.
Die Auftaktveranstaltung zur neuen Spielzeit des Theaters nutzte die Bühne noch eine Woche nach dem offiziellen Ende dieser Ausstellung für ihre Zwecke als prunkvollen Hintergrund, nicht ohne ein wenig Wehmut sie wieder hergeben zu müssen.
Ein wundervoller Erfolg für die Initiative, das Projekt von Klaus-Dieter Reus und nicht zuletzt den beiden Hauptpersonen vor Ort, Vereinsmitglied Gregor Kondziela und dem Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagogen Moritz Manuel Michel, denen hiermit noch einmal ganz ganz herzlich gedankt sein soll!
Nachstehend ein Artikel aus der Theaterzeitung und zwei Presseartikel, die die Bühne erwähnen.
Bitte klicken Sie auf die Voransichten für eine größere Ansicht.

Ausklang



Auftakt-1 Auftakt-1

 

Claudia Roth besucht "Faszination der Bühne" in Putbus - 25.8.2011

Am 25.August 2011 besuchte die Bundesvorsitzende von Bündnis90/die Grünen unsere Ausstellung in Putbus und sprach mit unserem Vorsitzenden Klaus Wichmann.
"Sie hat einen Faible für die Bühne — gestern betrat Claudia Roth die im historischen Insel-Theaters in Putbus und war beeindruckt: „Mein Theaterherz schlägt im Dreivierteltakt“, schrieb die Bundesvorsitzende der Grünen ins „Goldene Buch“ der Stadt. Zusammen mit Silke Gajek, Spitzenkandidatin der Grünen für die Landtagswahl am 4. September in MV, sowie dem Vorsitzenden der Bündnisgrünen auf Rügen, Uwe Driest, besichtigte Claudia Roth vor dem Theaterbesuch die Ausstellung „Faszination der Bühne“, die anlässlich des 190. Jubiläums des Theaters im Marstall gezeigt wird."
Roth in Putbus
Claudia Roth im Gespräch mit Klaus Wichmann

 

   
  weitere Meldungen auf Seite 2
   
 

 
 

download Faltblatt Faltblatt "Faszination der Bühne" (PDF 3,5 MB)

   
 


  web > Faszination der Bühne  
     
Besuchen Sie uns auch bei facebook und bekunden Ihre Solidarität durch einen Freundschaftsantrag!
www.facebook.com/initiative.theatermuseum.berlin